Vorraussetzung für hohe Dosierkonstanz

Folgende Voraussetzungen sind für eine hohe Dosierkonstanz notwendig


1.  Massenfluss:
     sichert gleichbleibende Bedingungen im Auslaufbereich

     (unabhängig vom Füllungsgrad stabile Druckverhältnisse)


2. Sichere Austragung:
    sorgt für gleichmäßigen Abzug des Schüttgutes

    ohne Brücken oder Fluidisierung

 

werden diese beiden Voraussetzungen erfüllt erreicht man eine sichere, volumetrische Dosierung

 

Die volumetrische Dosierung lässt sich in einem Regelkreis

mit einem IST-WERT verknüpfen den man durch

 

» Positivverwiegung
» Negativverwiegung
» Durchflussmessung
» oder eine andere Führungsgröße (Temperatur, Druck etc.) erhalten kann.

 


Der Wert wird an den Regler weitergeleitet, wo er mit dem vorgegebenen Soll-Wert verglichen wird.
Bei Differenz von Ist- und Soll-Wert wird die Austragsleistung proportional erhöht oder verringert.

 

 

Diese Faktoren beeinflussen die Genauigkeit der Dosierung und die Dosierkonstanz

 

 

» Genauigkeit der volumetrischen Dosierung
» Zeitfaktor: muss ein Dosiervorgang schnell oder kontinuierlich durchgeführt werden, müssen die Systeme umso

   genauer sein; der volumetrischen Dosierung kommt hier die größte Bedeutung zu;
» Im Falle einer gravimetrischen Verwiegung die Genauigkeit des Messsystems

  


Hinweis: bei Dosierung sehr großer Mengen, werden häufig größere gewichtsmäßige Abweichungen deutlich;

Dies ist normal! Denn die Genauigkeit einer Dosierung kann immer nur in Abhängigkeit der zu dosierenden Gesamtmenge angegeben werden. Eine Dosierung mit Wiederholgenauigkeit von +/- 1 % wird in der Regel

als sehr genau empfunden – bei einer Tonne Material sind das immerhin +/- 10 kg.