Schnelligkeit

 

Die Prozesse in einer Anlage werden durch Programme gesteuert. Programme bestehen aus einzelnen Befehlen, die der Reihe nach ausgeführt werden. Die Gesamtzeit für die "Abarbeitung" eines Programmes nennt man Zykluszeit. Um eine exakte Steuerung sicherzustellen muß die Zykluszeit dem Prozeß angepasst sein.
Beispiel: ein Reaktor soll mit 50 l Schüttgut befüllt werden. Die Leistung der Befülleitung beträgt 100 l in der Sekunde. Der Prozeß dauert also 0,5 s. Die Zykluszeit sollte maximal ein Zehntel des Prozesses also 50 ms betragen.

 

So ist bei komplexen Vorgängen häufig eine hierarchische Funktionsaufteilung der Prozesse auf mehrere CPU´s sinnvoll.